Horneckschule Gundelsheim


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Presentation Day 2011

Presentation Day 2011 at Gundelsheim Horneck School


In guter Tradition gibt es an unserer Schule seit Einführung der mündlichen EUROKOM Prüfung jedes Jahr den EUROKOM PRESENTATION DAY… What’s that?

Es ist das Beste, was wir in der laufenden Dekade an Neuerungen im Englischunterricht erfahren haben. Endlich können Schülerinnen und Schüler in einer sehr individuellen Kür beweisen, was sie in ungefähr sechs Jahren Englischunterricht an der Realschule gelernt haben: Sie zeigen eine selbst erstellte Themenausarbeitung in englischer Sprache. Diese und Informationen zu den zwei darauf folgenden Prüfungsabschnitten Hörverstehenstest und Bildimpulsgespräch stehen beim EUROKOM Presentation Day der Horneckschule auf dem Programm. Hierbei wird die englische Sprache zum Transportvehikel für persönliche Interessen, Gestaltungsformen, Themen und Neigungen, also zum Kommunikationsmittel, wie es der Name EUROKOM (Europäische Kommunikationsfähigkeit) sagt.
Bereits bei der ersten EUROKOM Prüfung, die ich nicht nur erleichtert, sondern in höchstem Maße erfreut und stolz auf die Leistung vieler Schülerinnen und Schüler durchführte, wurde mir klar: „Diese Präsentationen sind zu schön, zu inspirierend, zu gut einfach, um nur vor zwei Lehrern in der Prüfung gezeigt zu werden.“ Und so entwickelte sich die Idee, gelungene Präsentationen nachfolgenden Mitschülern, den Eltern und einfach allen Interessierten anzubieten, vor allem um den Prüfungskandidaten der Folgejahre damit bei der Bewältigung ihrer Präsentationsaufgaben zu helfen und ihnen die Angst vor dieser Herausforderung zu nehmen. Der Respekt davor bleibt allemal bestehen. Viele Schüler, die das Beispiel ihrer „großen“ Mitschüler sehen und miterleben, fühlen sich motiviert und haben am Ende eines Presentation Day nicht selten gesagt: „Ich weiß schon, welches Thema ich nehmen und ich habe auch schon eine Idee, wie ich es aufziehen werde..."
Auch gibt es jedes Jahr erneut regelrechte Hitlisten, in welche die Schüler der Klassen 5 bis 9 die Präsentationen ihrer 10er einsortieren, und viele Jungen und Mädchen werden zu Vorbildern, zu Idolen, die größere Motivation erreichen, als Lehrer mit ganz normalem Unterricht es schaffen.
Es waren wieder rund 250 Gäste an der Horneckschule zum EUROKOM-Karussell, das von Schülerinnen und Schülern der Unterstufe und von der Schulband unter Leitung von Erik Stegmaier umrahmt wurde. Ein Elternteam der 10. Klasse engagierte sich mit einem Fingerfood Buffet, das nicht nur Gaumen- sondern auch Augenweide war.
Daniel Klimmer gab den Auftakt mit zwei Solostücken auf seinem Saxophon. Enis Elci, Lukas Innenmoser, Felix Kuke, Jan Trabold und Selina Schneider aus Klasse R7a zeigten durch Gedichtvorträge, wie man sich auf das freie Sprechen vorbereitet. Weitere R7a Kinder begeisterten durch Präsentationen aus der Mittelstufe um deutlich zu machen, dass diese Art des fremdsprachlichen Vortrages nicht eine kurzfristig antrainierte Fertigkeit der Abschlussklassenstufe, sondern eine in mehreren Schuljahren gewachsene ist. Über einen Zeitraum von ca. zwölf Wochen hatten sie sich mit ihren Wahlthemen aus den Bereichen Hobby und Sport in selbst gewählten Gruppenkonstellationen beschäftigt. So zeigten Katja Mahr im Einzelvortrag „Horse Riding“, Kathrin Sigmann und Tamara Track „Beach Volleyball“, Larissa Haaf und Jennifer Lahner „Carnival Dance“ und das Trio Tina Kühner, Lukas Innenmoser, Iinka Lovric „The German DTM For Racing Fans“.
Sie standen damit in der Gunst der Besucher keinesfalls hinter den eigentlichen Stars der Veranstaltung zurück, die mittlerweile kurz vor der schriftlichen Prüfung stehend ihre EUROKOM Präsentationen noch einmal aufbereitet hatten für ein sehr durchmischtes Publikum von Eltern, Geschwistern, Familienangehörigen und Freunden sowie Schülern und Lehrern aller Real- und Hauptschulklassen und mehr als 60 Besuchern der benachbarten Wilhelm-Hauff-Realschule Bad Rappenau mit ihrem Rektor Vilimek. Vor einem so zahlreichen und inhomogenen, teils bekannten teils unbekannten Publikum (Englisch!) zu sprechen, erleben fast alle Teilnehmer als höhere Herausforderung als die Prüfung selbst, denn sie müssen sich bezüglich Vokabelvorbereitung und Sprachwahl einer weit vielschichtigeren Zuhörerschaft anpassen. So zeigten aus Klasse 10 Sofia Lamminger „Bankok – The Capital of Thailand“, Natalie Brauch „Jack The Ripper“, Lorena Mühlbeyer „Michael Jackson“, Marius Schlund „Ju-Jitsu“, Tim Petrasch „The E-Guitar“, Maren Leuthner „Tennis“ und Michaela Schell „All About Chocolate“. Einige Themen kristallisierten sich zu derartigen Magneten, dass auch eine dritte Präsentationsrunde volle Klassenzimmer gehabt hätte. Aber überstrapaziert werden die Akteure nicht beim Horneckschool Presentation Day (den es in dieser Form wahrscheinlich nur in Gundelsheim gibt!?), sondern mit anerkennendem Applaus und den populären „Englischen bzw. Londoner Rosen“ nach über zwei Stunden Herzklopfen von Rektor Staiger mit großem Lob verabschiedet. Und wieder einmal hat sich das solidarische Prinzip „Schüler helfen Schülern“ auf wunderschöne Weise nachhaltig bewährt, denn ich bin überzeugt, dass sich auch im nächsten Schuljahr wieder Schülerinnen und Schüler bereit erklären werden, ihre guten Erfahrungen und ihre beispielhaften Leistungen mit nachkommenden Mitschülern zu teilen.
Die jungen Kolleginnen Alexandra Deck und Marleen Benedikt haben zusammen mit Konrektor Bleibel für Erinnerungsbilder gesorgt, die hier auf der Homepage
zu sehen sind.
Ellen Haun


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